Gedanken nach elf Spieltagen

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Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von Erftstadtgeißbock am Mo 06 Nov 2017, 13:52

Nach der letzten Saison haben wohl einige Verantwortliche des Clubs den Blick zur Realität verloren. Vier Jahre lang ging es permanent bergauf. Der fünfte Platz mit der EL Qualifikation war für den Verein wie eine gefühlte Meisterschaft. Die Einnahmen durch den Mitgliederzuwachs und durch die Werbeträger flossen wie selbstverständlich auf die Konten.

Die Euphorie war grenzenlos bei Mannschaft, Fans und Verein. Nach einer endlosen langen Durststrecke war man plötzlich wieder im Kreis der erlesenen Clubs. Es ergab sich eine riesige Möglichkeit auf Dauer dort zu etablieren.

Leider wurde diese Möglichkeit von den Verantwortlichen verkannt und verschlafen. Realistisch gesehen war dieser Erfolg einer Kette von verschiedenen Entwicklungen geschuldet. Wir hatten einen Torjäger der Tore wie aus dem Nichts erzielte und eine unglaubliche Trefferquote hatte. Desweiterhin hatten die etablierten Vereine eine schlechte Saison wie sie selten vorkommt.
Man musste damit rechnen dass diese Saison nicht zu wiederholen ist. Warum Modeste letztendlich gegangen ist spielt überhaupt keine Rolle. Fakt ist dass die sportliche Leitung trotz voller Konten keinerlei Qualitätsverbesserung der Mannschaft vorgenommen hat. Perspektivspieler machen nur Sinn wenn man eine starke Truppe zur Verfügung hat. Nach Ablauf der Transferperiode war jedem normalen Fan klar. Das wird schwer werden. Dass es dann so schwer werden würde war allerdings nicht absehbar. Auch wenn es in den ersten Spielen doch einige recht merkwürdige Entscheidungen gegen uns gab.

Jörg Schmadtke hat es versäumt die Mannschaft zu verstärken. Was ich nicht verstehe ist dass der Vorstand genauso blind oder fahrlässig dies hat geschehen lassen. Nun hat sich Schmadtke beleidigt zurück gezogen, war aber so clever sich eine Abfindung in seinen Vertrag einbinden zu lassen die ausgezahlt wurde obwohl der Vertrag aufgrund seiner Bitte aufgelöst wurde. Das ist in großen Konzernen so üblich. Die Manager fahren das Schiff gegen die Wand und bekommen dafür eine Abfindung. Schließlich machen sie den Weg für ein neues Schiff frei.
Aber auch unseren Trainer verstehe ich in einigen Dingen nicht so wirklich. Sicher muss er mit den Spielern klar kommen die ihm zur Verfügung stehen. Aber die eine oder andere Aufstellung darf man schon hinterfragen. Klünter hat eine überragende Rückrunde gespielt und wird nun durch Olkowski ersetzt den man in der Sommerpause am liebsten für kleines Geld hätte ziehen lassen. Rausch spielt seit Monaten unterirdisch. Flanken, Eckbälle und Freistöße wird er wohl nie lernen obwohl er es Woche für Woche versuchen darf. Handwerker hat in den wenigen Spielen wo er ran durfte für wesentlich mehr Gefahr gesorgt. Lehmann hat wohl große Verdienste für den Verein. Das rechtfertigt aber nicht seine Aufstellung. Rummenige hat in einem Interview über Frank Ribery gesagt. Er hat große Verdienste für den Club aber am Ende des Tages zählt der Verein. Darüber muss man sich Gedanken machen und darüber sprechen. Besser kann man eine Situation nicht erklären.

Ich möchte nächste Saison nicht nach Aue, Sandhausen, Bielefeld oder Heidenheim über die Dörfer tingeln. Aber ich mache mir große Sorgen dass wir genau dort landen werden. Und das wäre nicht nur für uns Fans der Supergau.
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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von bodensee57 am Mo 06 Nov 2017, 14:39

Hallo Leute

denke der Gau ist kaum noch abzuwenden
Es wurde in 3 Transferperioden verschlafen das Mittelfeld wirklich zu verstärken.
Lehmann zu schwach, Öczan talentiert aber noch nicht stabil, Höger verletzt und außer Form.
Der fürs Mittelfeld vorgesehene Hector langfristig verletzt.
Risse verletzt, Cordoba verletzt, Verzweiflungstat Pizzaro verletzt
Rausch habe ich eigentlich als Backup für Hector auf links gesehen - ist Stammspieler
Jojic und Osako außer Form oder überspielt ?
Rudnevs plötzlich weg.
Olkowski und Klünter rechts schwach in der defensive
Unsere Standards schon lange schwach
Die Nerven spielen nach den vielen Niederlagen natürlich auch eine Rolle.
Was ein positiver Saisonstart bewirken kann hat man letzte Saison gesehen.
Baustelle über Baustelle
Das fatale ist aber dass hier im Forum die Problemfälle im Mittelfeld und Sturm schon lange gesehen wurden.
Glaube nicht dass ein Trainerwechsel momentan hilft - vielleicht sollte man es mit dem Freiburger Modell versuchen

wir werden uns mit Heidenheim und St. Pauli beschäftigen müssen - leider

gruß vom bodensee



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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von GeißbockAusBW am Mo 06 Nov 2017, 17:34

Die Leistungen erinnern sehr an Ingolstadt letzte Saison, ich erwarte am Ende auch ein ähnliches Ergebnis. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass dieser Kader eine Siegesserie wie BvB vor einigen Jahren hinlegt, daür müssten wir im Winter bspw. Goretzka + Werner + Kroos holen.

Ich bin auch sehr enttäuscht, dass keine Spieler mit internationaler Klasse geholt wurden. Bei Horn dachte mach ja schon vor 1 Jahr, dass er weg wäre, es ging ja nur darum, wohin. Dass er jetzt langfristig bei uns bleibt habe ich als Zeichen verstanden, dass wir Spieler mit sehr guter Klasse anständig bezahlen. Ähnliches gilt für Hector. Aber warum können wir dann keine wirklich guten Leute holen? Keinen Demirbay, keine Stindl, keinen Salif Sané etc. Das Geld ist da, das finanzielle sollte machbar sein, und wir holen dennoch keinen.

Da will man ALLEN Verantwortlichen schon ein SEHR schlechtes Zeugnis ausstellen.

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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von JoeCool am Mo 06 Nov 2017, 17:59

Handwerker gefällt mir offensiv gut, allerdings hat er defensiv noch große Schwächen. Er hat mit seinem schlechten defensiven Verhalten z.B. die Niederlage in Stuttgart zu verantworten, die schon auf seiner Außenposition ihren Anfang nahm. Rausch ist defensiv zwar deutlich stabiler, kann aber offensiv nicht.
Es wird Zeit, dass Hector wiederkommt und diese Baustelle schließt oder die im defensiven Mittelfeld.

Gestern konnte man die Probleme auf den AVs und im defensiven Mittelfeld deutlich sehen. So viel können Heintz und Maroh gar nicht zulaufen wie wieder neue Lücken entstehen.
Leider riecht es seit gestern sehr stark nach 2. Liga ... aber die Hoffnung gebe ich noch nicht auf.
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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von Hauertrio am Mo 06 Nov 2017, 18:22

@ Erftstadtgeißsbock:

Ein sehr gelungener Gedankengang von Dir, lieber FC-Fan und Forums-Mitstreiter. Grandios Dein Gedankengut
zur derzeitigen Situation. Hast alles richtig erkannt und gut formuliert sowie grandios wiedergegeben.

Dein heutiger Bericht zur derzeitigen Situation der Mannschaft unseres geliebten 1. FC Köln ist Dir sehr gut
gelungen.

Hut ab und Daumen hoch für Dich, lb. Erftstadtgeißbock.

Einen schönen und herzlichen Gruß aus Bayern sendet Dir nach Erftstadt,

Howie.
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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von flocke60 am Mo 06 Nov 2017, 18:49

Unabhängig von allen hier im Froum beschriebenen Details, warum und wieso wir da unten stehen, ist meiner Meinung foglende Theorie der Fixpunkt.

Der FC ist von 1998 oder auch früher bis 2013 ein richtiger Karnevalsverein gewesen, das meine ich nicht romantisch, folkloritisch verklärt, sondern absolut negativ.

Nutzlose überteuerte Spieler wurden gekauft, Trainer wurden geholt und wieder gefeuert, das sich die Balken bogen. Wir waren jahrelang die Lachnummer der Liga.

Dann kam eins zum anderen, JS trat 2013 seinen Job beim FC an und PS kam hinzu, der Tünn machte endlich einen auf Päsident und auf einmal lief alles gut. Der FC wurde seriös, blieb ruuuuuuhig, wie man noch schön auf JS Video sehen kann, immer den Ball flach halten, war die Devise. Und das war auch gut nach all den turbulenten Jahren zuvor.

Nur jetzt ist der Verein in einer Situation wie noch nie ein Verein vor ihm, man hat unfassbare 2 Punkte und all Verantwortlichen werden nicht müde zu betonen, daß sie an den Trainer glauben, der ja die Mannschaft erreicht, siehe Spiel XY. Die Mannschaft spielt ansehnlichen Fussball, ist hin und wieder das bessere Team, manchmal spielt sie schlecht, richtig schlecht, wie dann gerne vom Kapitän zugegeben wird. Aber eines bleibt immer gleich, das Ergebnis: 0 Punkte.

Man hat in Köln eine solch tiefsitzende Heidenangst davor, wieder als Karnevalsverein zu gelten, daß man wie irre an einem Trainer festhält, der nun mal limitiert ist, ganz nett, ein stückweit auch erfolgreich, aber eben auch am Ende seines Lateins angekommen ist. Das war schon im letzten Jahr zu sehen und daran hat sich nichts geändert.
Man glaubt tatsächlich, auch hier im Forum, daß es nur mit PS weitergeht, wenns sein muss, dann eben auch in die 2. Bl.

WIESO eigentlich?

Wenn man nicht ausprobiert, ob nicht doch ein neuer Trainer die Spieler anders einstellt, ein anderes System spielen läßt oder einfach besser einwechselt, dann wird man nie erfahren, ob es sich hätte verhindern lassen, daß man nach der besten Saison seit gefühlten 100 Jahren in die 2. Liga abzusteigt.

Denn da werden wir landen, wenn wir an diesem Trainer festhalten. Das irrste daran ist, daß das Groß der FC Anänger auch wirklich glaubt, das es nur mit PS weitergehen kann, egal wie tief wir stürzen.

Das hat wieder was von extremer Heiligenverehrung, aber darin sind sie geübt, hier am Geissbockheim. Damals Daum heute Peter Söger, zwar aus unterschiedlichen Motivationen heraus, aber mit demselben vernichtenden Endresultat.

Und wieder lacht die Liga über uns, denn auch dieses völlig überzogene, krampfhafte Festhalten an einem Trainer ist Karneval.



Und komm mir keiner mit Ewald und St Pauli, das war mehr Glück als Verstand und auch nur im Umfeld dieses Vereins möglich.
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FC-Wahl: kuschelige Wagenburg oder professioneller Hausbau

Beitrag von FC-real observer c.g.s. am Mo 06 Nov 2017, 21:03

…alles ernste und nachvollziehbare Gedanken (bes. erftstadt...& flocke), die in ähnlicher Form schon von mehreren Kommentatoren wiedergegeben wurden, welche das Spielgeschehen auf dem Platz nun mal auch öfters kritisch begleiten; was leider zu wenig mehr als den hier leidlich bekannten „Dauer-Nörgler“ Zwischenrufen der notorisch wie beleidigte Leberwürste auf illusionsfreie Betrachtungen reagierenden ‚Edel-Fans‘ führte.


Dabei läge, über grundsätzliche Fehlentwicklungen nachzudenken, m.E. eigentlich im Interesse dieses Klubs - und der meisten zu fundierten Urteilen fähigen Fans.

Doch die FC-Entscheider (Dreigestirn-Präsidium & Trainerteam) scheinen sich lieber als verschworener Haufen von Kumpels in eine Wagenburg zurückzuziehen, wo externe reale Dinge („Auf-dem-Platz“) und externe Analysen offenbar keinerlei Rolle spielen dürfen.

Die medial kolportierten und offiziell nicht dementierten Begleitumstände der „Einvernehmliche Trennung“ von J.S. sprechen meiner unwesentlichen Meinung nach Bände über Weitsicht und Professionalität der FC-Führungs-Gremien, welche ich in Unkenntnis von Fakten zuvor im JS-Faden wohl irrtümlich und voreilig lobte.


Und die scheinbar ‚einzig-wahren-FC- Fans‘?

Ja deren Probleme sind einmal die besagten Nörgler - und offenbar in noch weit stärkerem ein gewisser Herr Hopp, der die Unverschämtheit besaß, sich als ehemaliger Mitbegründer und Co-Chef eines der seltenen deutschen auch im Weltmaßstab überaus erfolgreichen IT-Unternehmens nicht auf irgendein Altenteil, eine Insel o.ä. zurückzuziehen, sondern Sportvereine seiner Region mittels massiven Einsatzes privater Gelder und mittels intelligenter strategischer und personalpolitischer Planungen mehr oder weniger aus dem Nichts ins öffentliche Rampenlicht der Sport-Elite zu führen.

Daran scheinen sich vorwiegend Leute abzuarbeiten, die SAP für eine Zigarettenmarke halten und ansonsten lieber alles kurz und klein schlagen als sich mit den Schwierigkeiten eines normalen Alltags auseinandersetzen zu wollen und seien es auch nur jene des Erlernens der Grundrechenarten. Entsprechend gestärkt in Kneipen oder dunklen Blöcken läßt sich dann in Foren oder auf den Straßen selbstverständlich leicht über eigene Fata-Morganas einer ‚gerechten-Welt‘ fabulieren; Kollateralschäden gerne inbegriffen.


Auf der Grundlage solcher Betrachtungsweisen ist es natürlich auch nicht befremdlich, wenn im Binnen-Verhältnis von Mannschaft zu Trainerteam Kriterien wie projizierte „Leutseligkeit & Kumpanei“ höher auf der Bewertungs-Skala von Führungsqualitäten zu stehen scheinen als z.B. Weitergabe von überdurchschnittlichem Fachwissen und effektive Anleitung zur Verbesserung eigener Fähigkeiten. Nein, Distanz darf keine Aufkommen im Kreis der FC-Wagenburg! Spitznamen sollen die Anrede bestimmen; Argumente -zweitrangig.


Wenn in Köln auf allen Ebenen des Vereins mit ähnlicher Professionalität gearbeitet worden wäre wie in manchen, dem ‚wahren FC-Fan‘ verhaßten Klubs, hätten sich die sportlichen Aussichten dieses Klubs innerhalb weniger Monate wohl kaum dermaßen in Blickrichtung Elend drehen können.


Mit der Wahl eines ausgewiesenen „Facharbeiters“ anstelle eines selbstgefälligen Sprücheklopfers als Sportdirektor besitzt der FC -ggf. für längere Zeit letztmals- die große Chance, endlich in der Tat entscheidende Weichen für eine professionellere Zukunft zu stellen.

Nachhaltigeren Erfolg setzt allerdings mMn voraus, daß man sich in der Führungsetage -ähnlich wie z.B. bei den von vielen Ignoranten nur mit blankem Haß bedachten Mäzenaten-Klubs Hoffenheim & Leipzig- auch für eine vom Verein propagierte, attraktive Fußball-Spielidee entscheidet oder ob jeder Sportdirektor/Trainer wie offenbar bisher beim FC ohne jegliches Hinterfragen nach eigenem Gutdünken werkeln bzw. wie zuletzt mit ‚Spezies an der Wagenburg wurschteln‘ darf.

Nach den Erfahrungen der letzten Jahr(zehnt)e fällt es mir schwer vorherzusagen, daß beim FC modernes Sportmanagement alte Klüngel-Methoden samt der neuerlichen Wagenburg-Mentalität in naher Zukunft ersetzen werden.

Auf jene Schritte allerdings ewig zu warten, mögen gerne andere - eben die ‚besseren FC-Fans‘.


Mit guten Wünschen für mehr Entspannung & Besonnenheit in der Winterzeit!
-nur ein observer-

p.s.
Manchmal sind Umwege -hier über L2- die bessere Entscheidung an einer Weggabelung wie der des aktuellen FC.
Beinahe jeden Umweg würde ich bei entsprechendem Handeln (s.o.) voll & ganz akzeptieren. Jedoch diese kindische & falsche Helden-Verehrung und Mißachtung von Realitäten -niemals!

FC-real observer c.g.s.

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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von flocke60 am Mo 06 Nov 2017, 21:45

So was macht mich auch fertig.

Herrgott, was für eine jeföhlsdusselige, selbstverliebte Schei... diese Stadt doch immer wieder absondert und leider auch Menschen, die nicht hier geboren sind, innerhalb kürzester Zeit infiziert.


https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/sessionseroeffnung-trotz-fc-krise-stoeger-laesst-sich-karneval-nicht-nehmen-28774464
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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von derblondeengel am Di 07 Nov 2017, 11:56

Stöger ist mit seinem Latein am Ende! Es braucht ganz schnell einen neuen Trainer der neue Impulse bringt und diese ganze Piep Piep Piep wir haben uns alle lieb Stimmung in dem Verein aufbricht. Hier scheint sich ein neuer Klüngel gebildet zu haben in dem sich keiner mehr traut auf den Putz zu hauen und Tacheles zureden.

Jede Wette das Guirrasy wieder in der Versenkung verschwindet wenn Cordoba wieder spielen kann. Dann fährt der Alpen-Pepp wieder seine Schiene mit seinen Lieblingen... Sad
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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von Erftstadtgeißbock am Di 21 Nov 2017, 12:26

So weit ich das mitbekommen habe wollte Stöger Gregoritsch  und Baumgartlinger. Stattdessen hat ihm Schmadtke Handwerker, Horn und Mere präsentiert. Alle drei spielen bei Stöger kaum eine Rolle. Obwohl Handwerker und Horn bei ihren kurzen Einsätzen nicht schlecht gespielt haben. Streng nach dem Motto: Mit deinen Förmchen spiel ich nicht. Und da sind wir an dem Punkt ob nicht doch ein neuer Trainer die Aufstellung ändern würde. Jeder andere Trainer wäre längst entlassen. Stöger profitiert nur von seinem Kultstatus.
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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von plissken am Di 21 Nov 2017, 13:27

Ich hätte die Mannschaft auch nicht austrisiert.
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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

Beitrag von Biesfelder am Mi 22 Nov 2017, 13:05

Hallo zusammen,
alles was Erftstadt Geißbock geschrieben hat, kann ich so unterschreiben. Ich möchte nur noch ergänzen, dass wir eine Jahrhundert-
Chance hatten, uns im oberen Drittel zu etablieren. Wir hatten noch Geld aus der ebenfalls schlechten Transferperiode 2016 übrig
und am letzten Spieltag stand schon fest, dass wir ca. 15-20 Mio. garantiert aus der Gruppenphase bekommen. Hinzu kam noch
der Transfererlös für Modeste von ca. 30 Mio. Damit hätte man in der Tat die relevanten Baustellen in allen Mannschaftsteilen mit
echten Verstärkungen beheben können. Es kann mir keiner sagen, dass kein guter Spieler zu einem Verein wechseln wollte, der international spielt. Diese Gelegenheit wurde durch die schlechteste Transferperiode der Welt zunichte gemacht!!!!
Wie kann ein Einzelner diese Chance vermasseln ? Warum hat nicht der Vorstand für den sportlichen Bereich, Herr Schumacher, hier
eingegriffen ? Weil er ein Grußonkel ist, der beim Italiener in der Südstadt ein wenig herumplaudert ? Wenn der Vorstand als Grußonkel
arbeitet, dann mag das evtl. in Ordnung sein, dann braucht er aber auch kein Gehalt ! Was ist denn mit dem Bereich unter Schmadtke ?
Was ist mit der Scouting Abteilung ? Hatten die niemand auf der Liste, um die Baustellen zu schließen ? Ist da überhaupt vorgearbeitet
worden ? Der Verdacht liegt nahe, denn auch die U21 wäre vergangenes Jahr bereits abgestiegen, wenn nicht ein anderer Club Insolvenz
angemeldet hätte. Was passiert in der Nachwuchsarbeit ? Es war zwar verständlich, dass man mit neuer Führung auch Positionen neu
besetzt, aber dann muss auch die Qualität stimmen. Nur erneuern um des Erneuerns willen ist Mist!
Hier muss sich der ganze sportliche Bereich komplett einmal hinterfragen ( inkl. Präsidium ), was man eigentlich in den letzten beiden
Jahren geleistet hat ! Warum hat sich Herr Stöger nicht gewehrt ? Was ist mit unserem tollen Mitgliederbeirat um Herrn Römer, die auch
im gemeinsamen Ausschuß vertreten sind ? Die wollten doch unbedingt ein Mitspracherecht, aber wenn es darauf ankommt, lehnen die
sich auch zurück. Natürlich hat der Geschäftsführer Sport dieses desaströse Transferverhalten zu verantworten, aber hier gibt es etliche
die auch eine Teilschuld tragen, weil sie Ihrer Verantwortung dem Verein gegenüber nicht gerecht wurden.
Zornige Grüße aus dem Bergischen

Biesfelder

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Re: Gedanken nach elf Spieltagen

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