St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von potomac am So 02 Sep 2018, 15:35

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir nicht mehr viele Spiele zu Null gewinnen werden, ...scheiß drauf!
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von JoeCool am So 02 Sep 2018, 15:36

Puh, da hat Anfang in der Länderpause aber einiges zu tun. Die Balance stimmt nicht. Die Mannschaft schwimmt viel zu schnell, wenn sie unter Druck gesetzt wird. Die Abwehr muss dringend stabiler werden!

Die Ansätze sind ja immer wieder zu erkennen, hoffentlich kriegt die Mannschaft es hin, hier mal mehr Konstanz in die Leistung zu bringen. Das System gefällt mir, es ist aber im Moment noch viel zu anfällig. Trotzdem sind wir voll im Soll. 11 Tore sind super, 5 Gegentore aber zu viel.

Für heute egal: Tabellenführer!
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Novesia am So 02 Sep 2018, 15:38

Tabellenführer und mit Bochum, Union und Pauli hatten wir auch schon drei schwere Gegner, zwei davon auswärts.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von derblondeengel am So 02 Sep 2018, 15:40

Novesia schrieb:
derblondeengel schrieb:(...) Herrlich wie der Guirassy alle Gegner und deren Fans zur Weißglut bringt!

Bitte nicht die eigenen Fans vergessen!

Ich finde den Jungen klasse. Kann immer noch nicht verstehen warum Drexler überhaupt spielen darf...
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Ingolstädter am So 02 Sep 2018, 15:53

Novesia schrieb:
derblondeengel schrieb:(...) Herrlich wie der Guirassy alle Gegner und deren Fans zur Weißglut bringt!

Bitte nicht die eigenen Fans vergessen!

vor allem die eigenen Fans! Very Happy Heute war er für unsere Defensive gefährlicher als für die Hamburger....diese Ballverluste sind teilweise haarsträubend. Das Spiel war verrückt! Wir haben in der Anfangsphase 2 gute Chancen, spielen den Gegner an die Wand und brechen nach dem Gegentor total ein. Dann drehen wir das Spiel, haben bis zum 4:2 alles im Griff um wieder nach dem Gegentor plötzlich ins Flattern zu geraten. Der Sieg war klar verdient zeigt aber, dass es nicht nur ausreicht die besseren Spieler zu haben. Besorgnis erregend die vielen Schwächen in unserer Defensive. Zumindest gehen wir in die Länderspielpause als alleiniger Tabellenführer!
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von plissken am So 02 Sep 2018, 16:42

Schaub heute wieder super. Genau der Typ Spieler, der uns die letzten 10 Jahre gefehlt hat. Macht Spaß, dem Jungen zuzusehen. Drexler heute auch stark.

Taktik ist natürlich ziemlich vogelwild. So viel Räume im Mittelfeld machen es dem Gegner leicht. Etwas mehr Kompaktheit täte uns vermutlich ganz gut.

Aber ich will nicht meckern. Nach 0:2 mit 5:3 zurückzukommen ist schon aller Ehren Wert. Und die Tore waren zudem schön herusgespielt. Zu Hause würde ich indes wieder auf Koziello und Meré setzen.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von efra49 am So 02 Sep 2018, 17:31

Am Ende war es natürlich ein Superspiel. Aber wir kassieren in der Tat zu viele Tore - teils unglücklich (3.), teils durch mangelnde Konzentration bzw. durch Behäbigkeit (1. u.2.).
Anfangs Auswechslungen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Clemens war gut, ebenso Guirassy und Özcan sollte mehr Spielzeit bekommen.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Hauertrio am So 02 Sep 2018, 17:44

Ingolstädter schrieb:meine Nerven! 5 Tore in Hamburg und wir mussten trotzdem zittern...Tabellenführer!

Lieber Ingo (Peter),

ein sehr nervenaufreibendes Spiel lb. Ingo (Peter). Ich bin um etliche Jahre heute gealtert. Bei meinem Alter sollte das nicht chronisch werden und nicht so weiter gehen. Die Hauptsache ist, dass wir einen Dreier gegen Pauli eingefahren haben. Das gleicht mein Alter im positiven Sinn wieder ein wenig aus. Wert den Anfängen!

Liebe Grüße an Dich lb. Ingo (Peter),

Howie (Peter) aus der schönen Oberpfalz und das in Bayern sowie ein hundertprozentiger
1. FC-Kölle-Fan mit Herz.

                       


Zuletzt von Hauertrio am So 02 Sep 2018, 18:24 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Frankilein66 am So 02 Sep 2018, 17:45

Da ist man mal verhindert und selbst sportlich aktiv, bekommt nix mit und verpasst prompt ein Spektakel. Aber das schaue ich mir später in aller Ruhe an.
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Hauertrio am So 02 Sep 2018, 17:49

plissken schrieb:Schaub heute wieder super. Genau der Typ Spieler, der uns die letzten 10 Jahre gefehlt hat. Macht Spaß, dem Jungen zuzusehen. Drexler heute auch stark.

Taktik ist natürlich ziemlich vogelwild. So viel Räume im Mittelfeld machen es dem Gegner leicht. Etwas mehr Kompaktheit täte uns vermutlich ganz gut.

Aber ich will nicht meckern. Nach 0:2 mit 5:3 zurückzukommen ist schon aller Ehren Wert. Und die Tore waren zudem schön herusgespielt. Zu Hause würde ich indes wieder auf Koziello und Meré setzen.


Ich lb. "plissken" natürlich auch.

Howie.
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von GeißbockAusBW am So 02 Sep 2018, 23:47

Ja wunderbar, so erfreulich kann Zweitligafussall sein! Very Happy

Das hatte was von Hannover, wo wir auch mal vor vielen Jahren hintenlagen, dann siegten und aufstiegen, ich glaub das war damals 5:3 nach 1:3. Spiel war auch ähnlich wie heut.

Sehr erfreulich, dass unsere Jungs rel. häufig in der Lage sind, eine intensive Druckphase aufzubauen, in der Torszenen fast im Minutentakt und entsprechende Torfluten die Folge sind. Es sind dann aber auch wirklich 2/3 vom Team vorne sehr ambitioniert aktiv, das war jahrzehntlang nicht der Fall.

Ok, dass der Gegner in solchen Phasen auch mal Räume bekommt, ist wohl unvermeidbar, aber das war ja heut nicht das Problem. Defensiv sehe ich 2 andere Probleme, das erste heute ist, dass wir auch mit vielen Spielern hintern Ball wenig Sicherheit haben, St. Pauli kam leicht zu guten Torchancen, das zweite, dass wir uns auch gerne mal sicher sind und locker lassen, war heut krass etwa ab 45 Minuten nach dem 4:2, da war plötzlich jeglicher Druck weg, die Spieler wollten im Schongang nach hause, aber so wirste am Millerntor bekanntermaßen nix.

Zum Glück haben wir nicht immer so eine Hühnerhaufen Abwehr, Bochum, Aue und bis zu unserer Einladung in HZ2 auch Union haben ja ansonsten kaum Gedahr vor unser Tor gebracht.

Heute überwiegt die Freude über unsere tolle Offensive, großer Glückwunsch an Clemens für sein tolles Tor, war schon klasse, wie er von hinten kommend reinsprintet, um diesen Kopfball zu setzen, und natürlich noch deutlich größeren Glückwunsch an unseren historisch besten Stürmer Terodde mit nun 9 Toren in 3 Spielen, super! (Oder waren es doch "nur" 8? Weoß grad nicht, obs 3 oder 4 im Pokal waren).

Das war heut ein bedeutender Schritt, um sich erstmal etwas von Rang 3 abzusetzen!

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'kurze' Rückmeldung ;-)

Beitrag von FC-real observer c.g.s. am Mo 03 Sep 2018, 00:23

Hallo zusammen – zur Rückmeldung etwas Grundsätzliches & einige Beobachtungen:

Nach der Betrachtung von ca. einem halben Dutzend Spiele des neuen 2-Liga-FCs, darunter aller Pflichtspiele, wird meine Vorstellung von der Spielidee des neuen Trainers mittlerweile klarer -und ich komme zum vorläufigen Urteil, daß es sich offensichtlich um eine fußballerisch ziemlich anspruchsvolle Spielidee handelt, die zuweilen sowohl mit den technischen, körperlichen als auch taktischen Fähigkeiten einiger, wenn nicht vieler Spieler (*) zu kollidieren scheint. Ob hierbei die Einschränkung ‚noch‘ oder ‚generell‘ einzufügen ist, scheint mir bei den bisher aus dem Kader eingesetzten Spieler schon unterschiedlich verteilt zu sein. Jedenfalls kommt es mir so vor, als ob 1-Liga-Spieler mit deutlich überdurchschnittlichen Qualitäten in den oben genannten Kategorien die Umsetzung dieses Systems bedeutend leichter fiele als manchem FC-ler.

Das heißt mitnichten, daß ich die Spielidee grundsätzlich kritisiere oder gar verdamme; ich stelle nur fest, daß sie sicherlich einfacher und fehlerfreier umsetzbar wäre für ein Team, welches über mehr hervorragende Einzelspieler verfügt, als dies beim FC tatsächlich der Fall ist - allem medial erzeugten Hype über einen angeblichen Superkader zum Trotz.

Aufgrund der grundsätzlich angestrebten offensiven Spielphilosophie verlangt das ‚Anfang-System‘ -natürlich nur aus Sicht eines fernen Beobachters- besonders im Mittelfeld und Offensivbereich an sich ausschließlich Spieler, deren guter, wenn nicht bester Freund sozusagen der Spielball ist. Gefragt ist dabei allerdings weniger eine Künstlernatur oder gar ein Jongleur, sondern ein Fußballer mit souveräner Ballkontrolle (meist einhergeht mit einer gewissen ‚Ruhe-am-Ball‘)  und einer der jeweiligen Spiel-Situation zeitlich und räumlich möglichst angemessenen/passenden Form der Ball-Weiterleitung an Mitspieler, wenn ein eigener Torabschluß noch keine oder die wesentlich schlechtere Option ist.

Das heutige Spiel gegen St. Pauli lieferte m.E. für die vorangegangenen ‚graue-Theorie-Abschnitte‘ ein paar anschauliche Beispiele:

Guirassy z.B. traf m.E. ziemlich oft am Ball falsche Entscheidungen, die mMn nicht nur nicht zum Anfang-System passen, sondern allgemein die Gefahr eines Ballverlusts unnötig erhöhen, wenn ‚Ball-Tändeleien‘ oder ein äußerst gewagtes 1-vs-1-2 einem Abspiel zum freien Mitspieler vorgezogen wurden. Prinzipiell sollte es wohl eher umgekehrt sein; es sei denn, die Aufforderung ins Risiko zu gehen, ist noch höher als angenommen.
Auch die Aktion von Özcan zum 5:3 schien mir eher glücklich vollendet als zum System-A passend; ein kontrolliertes Abspiel zum einschußbereiten Mitspieler wäre wohl die sichere Variante gewesen.

Gut, jedermann mag jetzt einwenden: Ist ja in beiden Fällen nichts dramatisch Negatives passiert; im Gegenteil, die Özcan-(Fehl-)Entscheidung führte sogar zum FC-Tor.
Doch einem Trainer muß es auch ums Prinzip oder die Einhaltung von spielerischen Leit- oder Richtlinien durch seine Spieler gehen -und dabei haben manche Spieler offenbar noch einen gewissen Nachholbedarf an Aufklärung.

Der gravierende Fehler von Risse hat übrigens nichts mit einer System-Frage zu tun; bzw. ggf. in der gewissermaßen ‚erweiterten Ansicht‘: Nicht nur das System-A würde gewiß von vor allem defensiv souveräner agierenden AVs als Risse und J. Horn profitieren. Risse ist dort bekanntlich nur Aushilfe und insofern weniger system-relevant als Horn, bei dem man nicht absehen kann, ob er eine gewisse Flatterhaftigkeit in vielen Situationen ohne die Hilfe eines Mentaltrainers o.ä. je in den Griff bekommt und auch noch zu einem für seine Länge angemessenen Kopfballspiel finden wird. Mal schauen.

Im MF fehlt m.E. noch der kongeniale Partner zu Hector, wenn dieser denn dort bleiben und praktisch weiterhin die Hauptlast des FC-Spiels tragen soll. Koziello besitzt mMn zwar sowohl hinreichende Technik als auch die nötige Spielintelligenz zur Umsetzung des System-A im vorderen MF; doch ihm fehlen (wie manch anderem) wohl die körperlichen Voraussetzungen (Körpergröße, Robustheit und Schnelligkeit) für die erfolgversprechende Übernahme defensiverer Aufgaben, wie nicht nur das Aue-Spiel, sondern auch manches der vergangenen Saison zeigte.

Hauptmann könnte bei fortschreitender Robustheit vielleicht irgendwann die offensiver (als Hector) ausgerichtete Variante im FC-MF werden. Seine Wendigkeit und feine Technik prädestiniert ihn meiner Ansicht nach für mehr als die Rolle eines zukünftigen Hoffnungsträgers.

Özcan müßte seine mitunter vielen Nachlässigkeiten im Spiel so langsam ablegen, wenn er für mehr als nur eine (Hector- oder Höger-, der vlt. schon jenseits seines Zenits angekommen ist) Ersatzrolle in Frage kommen soll.

Hinsichtlich der offensiven Außen will ich es mal damit bewenden lassen, daß die aktuelle Formation (Clemens & Drechsler) höheren als Liga-2-Ansprüchen schwerlich gerecht werden dürfte; doch dem Anschein nach könnten beide auch hier durchaus noch produktiver und stabiler auftreten.

Ähnliches gilt m.E. auch für die IV -dort hat sicherlich Meré das größte Potential des Quartetts.

Fazit: RESPEKT!
Angesichts der aus meiner Sicht ziemlich anspruchsvollen Anforderungen des Anfang-Systems ist der Neustart bisher erstaunlich gut gelungen und die Punktausbeute nichts anderes als herausragend.
Doch das Ausmaß an noch ausstehender Arbeit in Training und Spiel und die Notwendigkeit zu Verbesserungen sind mit Sicherheit auch dem Trainerteam bisher nicht verborgen geblieben.

Soweit zur Rückmeldung & solong,

FC-real observer c.g.s.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Frankilein66 am Mo 03 Sep 2018, 06:51

Und es gibt keine bessere Ausgangsposition als in der 2. Liga um ein neues System einzuspielen. Selbst wenn es noch nicht alle Spieler umsetzen können und es noch nicht rund läuft gewinnt man die Spiele, weil die individuelle Klasse einfach viel besser ist als bei vielen anderen Mannschaften.

Jetzt soll mir noch mal jemand was von der Stärke der 2. Liga vorknöttern.

Beim Aufstieg ist das Anfangssystem dann bei allen verinnerlicht, wird mit neuen, noch besseren Spielern angereichert und dann nehmen wir einen weiteren Anlauf, uns längerfristig in der Bundesliga zu etablieren.
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von FC-real observer c.g.s. am Mo 03 Sep 2018, 09:31

Frankilein66 schrieb:Und es gibt keine bessere Ausgangsposition als in der 2. Liga um ein neues System einzuspielen. Selbst wenn es noch nicht alle Spieler umsetzen können und es noch nicht rund läuft gewinnt man die Spiele, weil die individuelle Klasse einfach viel besser ist als bei vielen anderen Mannschaften.

Jetzt soll mir noch mal jemand was von der Stärke der 2. Liga vorknöttern.

Beim Aufstieg ist das Anfangssystem dann bei allen verinnerlicht, wird mit neuen, noch besseren Spielern angereichert und dann nehmen wir einen weiteren Anlauf, uns längerfristig in der Bundesliga zu etablieren.


...schön, wenn Du mit Deinen Prognosen recht behieltest; doch vielleicht könnte auf dem Weg dahin unnötige Aufregung beim Team und im Umfeld erspart bleiben, wenn eine wahrscheinlich grundsätzlich in den meisten Spielen vorhandene spielerischere Überlegenheit häufiger in klarere Situationen mit guter Abschlußmöglichkeit und in einen folgenden ‚trockenen Abschluß‘ umgemünzt werden könnten.

Gerade bei eigener Führung würde mMn einem spielerisch deutlich unterlegenen Gegner durch weniger ‚zappeliges Klein-Klein‘ und mehr Zwischenphasen mit kontrollierter und auch raumgreifender Ballzirkulation eher der Eindruck vermittelt, auch mit der Methode eines ‚hochmotivierten Dazwischenhauens‘ ist gegen einen konzentriert und entschlossen auftretenden FC nichts außer Karten zu holen.

Die von Dir hervorgehobene individuelle Klasse spielt sich beim FC nun mal deutlich unterhalb des Niveaus eines FC Bayern oder Teams ähnlichen Kalibers ab, deshalb halte ich es für zielführender, weniger den Gegner vorführen und damit vielleicht unbeabsichtigt provozieren zu wollen, als ihm durch Tore und auch defensive Wachsamkeit und Entschlossenheit seine Grenzen aufzuzeigen. Das schonte nicht nur Howies Nerven, sondern auch womöglich die eigenen Knochen.
Aus Überlegenheit kann ansonsten schnell Überheblichkeit werden, die mir generell unangebracht erscheint.
Unstrittig ist, daß sich dies alles wesentlich leichter schreiben als auf dem Platz durch eine mit ‚Killerinstinkt‘ angereicherte clevere Spielweise umsetzen läßt. Insofern bleibt dies wohl eher ein hehres Wunschbild. Nichtsdestotrotz, der Versuch einer Umsetzung ist erlaubt. Auf(wärts) geht's.

Der Saisonverlauf wird es hoffentlich bestätigen.

FC-real observer c.g.s.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Totaalvoetbal am Mo 03 Sep 2018, 10:58

Ich war gestern im Stadion am Millerntor und habe den Spielverlauf als vollkommen ungeeignet für Menschen mit Herzproblemen empfunden. Die Phasen im Spielverlauf sind mehrfach bereits richtig zusammen gefasst worden, dem ist kaum etwas hinzuzufügen.
Wäre das 4:4 gefallen - wofür es durchaus Gelegenheiten gab (wenn auch keine extrem zwingenden) - hätte sich niemand beschweren können.
Der FC hat für mich das besser erkennbare Spielsystem gezeigt, allerdings haben sich die Spieler auch unnötige Auszeiten davon genommen (oder wurden durch Paulis Druck dazu gebracht). Pauli hat mit viel Kampf dagegen gehalten, war allerdings oft in seinen Mitteln begrenzter als der FC. Hier war tatsächlich die vielzietierte "individuelle Klasse der Einzelspieler" (siehe Schaub, Terodde) erkennbar. Ich war daher etwas überrascht, wie schnell nach dem 1:0 bei den Geissböcken der Faden verloren ging. Für etwa 20 Minuten ging fast gar nichts mehr, erst recht nicht nach dem 2:0. Dass die Mannschaft sich dann in den letzten 10 Minuten vor der Pause wieder berappeln konnte, ist jedoch ein Zeichen für wirklich gute Moral.
Die defensive Anfälligkeit gibt mir allerdings sehr zu denken, das kann ich nicht nur mit der grundsätzlich offensiven Spielweise entschuldigen. Phasenweise taten sich Löcher in der Kölner Abwehr auf (auch mittig vor dem Straufraum und im Halbfeld davor), die erschreckend waren. Da fehlt es m.E. noch an der Feinabstimmung zwischen Mittelfeld und Abwehr.
Ich war aber auch überrascht davon, wie "einfach" es ist, am Millerntor fünf Buden zu machen. Da haben sich viele andere Mannschaften schon die Zähne dran ausgebissen.
Guirassy muss sich deutlich besser in die Spielweise einfügen. Seine Eigenheiten sind zwar manchmal erfolgreich und bringen einen wertvollen Überraschungseffekt, bergen allerdings auch erheblichen Risiken. Seine Mannschaftskollegen scheinen auch von seinen Aktionen mitunter überrascht zu sein.
Neben Schaub und Terodde sowie der Innenverteidigung hat (mal wieder) Hector sehr gut gefallen. Er wird (gerade) als Kapitän und Leader immer wichtiger.
Von der viel gerühmten Stimmung auf St. Pauli war ich nur mäßig begeistert. Die Unterstützung für die Heimmannschaft war sicher in einigen Phasen (insbesondere nach den frühen Toren und in der letzten Viertelstunde) sehr ordentlich, entsprach aber definitiv nicht diesem "Mythos" Millerntor. Die "aktive Kölner Fanszene" hat zu Beginn mal wieder kräftig daneben gegriffen und mit ihren Bengalos vor allem die eigenen Fans im Oberrang für 10 Minuten ordentlich eingenebelt. Warum dann auch noch gelegentlich Schmähgesänge gegen die Heimmannschaft angestimmt wurde, ist mir absolut schleierhaft. Dazu gab es aber im restlichen Kölner Fanblock null Unterstützung, so dass sich das "Scheiss St. Pauli" schnell verlor. Übrigens brannte ca. 15 Minuten vor Schluss das - im Tribüneneck entsorgte - Zeugs der St-Pauli-Choreo neben den Hamburger Stehplätzen. Die Feuerwehr war vor Ort und es qualmte auch dort sehr heftig. Da der FC-Mannschaftsbus daneben stand, wird es da drin bei der Rückfahrt sicher ordentlich drin gestunken haben.
Mal sehen, ob die Kölner Dominanz für die ganze Saison so aufrechterhalten oder sogar noch nachgebessert werden kann. Die Serie ist noch lang. Drei fette Brocken haben wir auf jeden Fall schon ohne großen Schaden hinter uns.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von GeißbockAusBW am Mo 03 Sep 2018, 18:47

@ real observer, mir ist noch nicht ganz klar, wieso gerade das Anfang-System individuell bessere Spieler verlangt. Natürlich hilft Sicherheit am Ball und im Passpiel immer, aber wieso verlangt das System von Anfang dies noch verstärkt?

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von FC-real observer c.g.s. am Mo 03 Sep 2018, 22:41

GeißbockAusBW schrieb:@ real observer, mir ist noch nicht ganz klar, wieso gerade das Anfang-System individuell bessere Spieler verlangt. Natürlich hilft Sicherheit am Ball und im Passpiel immer, aber wieso verlangt das System von Anfang dies noch verstärkt?


Hallo GeißbockAusBW et al:

Was ich aus lange schon passiver (also grober Laien-) Sicht weiter oben meinte, ist folgendes:

Es ist völlig klar, daß praktisch jedes System, welches dominanten und besonders offensiv ausgerichteten Fußball spielen lassen will, davon profitiert, wenn seine Akteure praktisch weder über technische, noch spiel-taktische Mängel und über eine hohe Spiel-Intelligenz sowie die obligatorischen physischen Voraussetzungen verfügen. Das Anfang-System ist also nur eines von vielen, welches ausgesprochen guten Fußballern in puncto Umsetzung weniger Probleme bereiten dürfte, als solchen mit offensichtlichen Mängeln in einer oder mehreren der obigen beispielhaft erwähnten Kategorien.

Lassen wir noch eine weitere Trivialität beiseite, daß nämlich in der Praxis auf dem Platz stets ein System gegen ein anderes agiert und meist viele Faktoren zum Spielerfolg des einen oder anderen beitragen, so ist doch jedenfalls für mich offensichtlich, daß die Herausforderungen (s.o.) für nahezu alle Spielpositionen im ‚System-Anfang‘ speziell gegenüber dem ‚System-Stöger‘ fast in jeder Hinsicht gewachsen sind:

Ohne irgendwelche Details der Trainer-Vorgaben oder Spiel-Auswertungs-Daten zu kennen, ist mein Eindruck, daß nun wesentlich mehr scharf ausgeführte vertikale Akzente beim Zuspiel bei gleichzeitig größerer Variation in den Bewegungsmustern der Offensiv-Spieler gesetzt werden sollen und allgemein ein höheres Spieltempo verlangt wird.
Das bedeutet, im Gegensatz zum -vereinfacht ausgedrückt- vormaligen Mix aus Mauer- und Konterspiel mit einer großen Portion 'langer-Hafer', wo offenbar zuerst einmal das Spiel des Gegners ‚zerstört‘ werden sollte, werden nun komplexere Handlungen von den Spielern erwartet. Das betrifft m.E. letztlich fast alle fußballerischen Anforderungen an die Spieler von der Ballannahme, über Entscheidungen, was im jeweiligen Moment des Ballbesitzes nun die beste Option ist, Laufmuster etc. ...

Ein besonders wichtiger Aspekt bei einer schnelleren und komplexeren Spielweise ist die erhöhte Anforderung an die Präzision der Ausführung -und besonders darin liegt mMn der Pfeffer meiner von Dir hinterfragten ersten Eindrucks-Schilderung begraben: Gerade diese ‚mehr-Präzision-ins Spiel‘ Forderung ist für Spieler vom Typ Ribéry nun mal leichter zu erfüllen als von einem Clemens, Risse oder Drechsler.

Diese Unterschiede in den jetzigen Anforderungen an die FC-Spieler wollte ich oben etwas herausstellen. Ich kann mich natürlich täuschen, doch dies ist mein erster Eindruck. Hoffe, das genügt Dir als Erklärung.

solong,

FC-real observer c.g.s.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Hauertrio am Mo 03 Sep 2018, 22:58

@ "FC-real observer c.g.s.":

Deinen Beitrag bzw. Dein Post heute hast Du brillant und excellent resümiert, erörtert und wiedergegeben. Weiter so, lb. observer. Ein treffender Bericht von Dir heute?

Hut ab und Chapeau mein Lieber. Meine Hochachtung zu diesem Thread. Beide      hoch für Dich, lb. observer.

Dein Howie.
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von GeißbockAusBW am Mo 03 Sep 2018, 23:01

Ja Danke!

So sehe auch ich Anfangs Spielweise, das hat schon letztes Jahr bei Holstein sehr gut geklappt. Was ich jetzt mal betonen möchte, weil Holstein nicht nur Rib-Robs im Kader hat, tendenziell eher im Gegenteil. Und ich hatte auch den Eindruck, dass jeder wusste, was er machen soll, der eine soll den Ball nach vorne tragen (Drexler), der andere ballsicherer Anspielpartner in der Offensive sein (Kinsombi), ein anderer die Tore machen (Schindler), und das alles war wegen der Schnelligkeit dennoch nicht leicht berechenbar.

So muss das bei uns wohl auch sein, dass jeder genau lernen / wissen muss, was er am besten kann, und dann seine Rolle entsprechend spielt. Guirassy und Kozi sind da noch nicht so richtig eingebunden, denke ich, Risse durfte noch nicht das spielen, was er kann.

Also ich glaube, dass wir auf nem guten Weg sind.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Ballermann am Di 04 Sep 2018, 00:58

guirassy hat noch nie in ein system des fc gepasst. er hat so gesehen sogar eines seiner besten spiele der letzten jahre gemacht, weit entfernt von einem richtig guten. anfangs waren ja nur ruppige übertriebene zweikämpfe und leider wenig spiel und ballkontrolle auszumachen. da ist er also meiner meinung nach auf einem besseren weg. das wir aber als mannschaft die komplette kontrolle verlieren, die abstände zwischen den ketten nicht stimmen, im mittelfeld nicht in die defensiv zweikämpfe kommen, und uns von relativ schwachen gegnern so unter druck setzen lassen, ist sehr bedenklich. ein eigener spielaufbau ist nicht mehr möglich weil uns einfache pässe, eine sichere ballannahme, tempo und ein gutes zweikampfverhalten fehlen. die bälle landen dann schon bei spielaufbau vor der mittellinie ins stocken und werden bis zum torwart zurück gespielt. die entstehenden langen bälle werden fast nie behauptet, und der gegner geht zum angriff über. wenn das ein paar mal passiert ok, aber wenn man sich über 15 minuten aus dem spiel abmeldet, dann ist das mehr als bedenklich. bleibe dabei das die abwehr etwas zu schlecht wahrgenommen wird, das hauptprobem ist ein sehr offensiver hector, der als einziger das spiel machen muß und somit in der mitte die riesen abstände zwischen abwehr und mittelfeld da sind, weil außen alles bestzt ist, aber mangels qualität die bälle nicht fest gemacht werden, und das mittelfeld alzu oft den ball sofort verliert. unser hauptproblem ist der überschätzte kader der sehr limitiert ist, und die probleme die ein aufstieg mit sich bringen wird, um die klasse zu halten bzw auf erstliga level zu kommen.
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Uan am Di 04 Sep 2018, 10:30

FC-real observer c.g.s. schrieb:...und ich komme zum vorläufigen Urteil, daß es sich offensichtlich um eine fußballerisch ziemlich anspruchsvolle Spielidee handelt, ...

Wow, das hab ich ja so noch nirgendwo gehört... (Sorry, der musste einfach raus, sonst wäre ich dran geplatzt...)



FC-real observer c.g.s. schrieb:... Ist ja in beiden Fällen nichts dramatisch Negatives passiert; im Gegenteil, die Özcan-(Fehl-)Entscheidung führte sogar zum FC-Tor. ...

Gerade dieses Tor hab ich völlig anders in der Wahrnehmung.

Nach diesem - einfach sensationellen Zuspiel von (na wem schon, natürlich von) Schaub (übrigens spielt Buchtmann diesen wundervollen Pass in den Lauf von Schaub, wie vor dem 1:0 Risse in den Lauf von Veerman), marschiert Özcan aus dem linken Halbfeld noch aus der eigenen Hälfte diagonal mit tollem Laufweg Richtung rechtes Strafraumeck. Da kann er noch nicht sehen, das Drexler in seinem Rücken mit nach vorn gesprintet war. Salih dringt rechts in den Strafraum ein, schlägt nen Haken und nimmt den Kopf hoch. An seiner Körperhaltung sieht man ganz deutlich, dass er Drexler sieht und den Körper in seine Richtung öffnet, als wenn er den Ball da rüber spitzeln will. Diese Finte haben ihm alle Paulianer abgekauft, denn man sieht an den darauf folgenden Bewegungsabläufen deutlich, das alle Paulianer den Querpass auf Drexler erwarten - inclusive Torwart. Genau letzterer erwartet scheinbar alles, nur nicht den Schuß ins kurze Eck, das er aufgemacht hat. Der Keeper reagiert erst, als der Ball schon hinter ihm ist. Sorry, aber das war keine Fehlentscheidung, das war Kalkül und das Vertrauen auf seine Technik. Das war ein endgeil ausgespielter Konter.



Noch eine kurze Bemerkung zum System:
Das Spielsystem, das Anfang entwickelt hat, gibt es noch nicht so lange - und es wurde bislang "nur" in der zweiten Liga "erprobt. Die letzten zwei oder drei Jahre in Kiel und jetzt beim EffZeh. Ob und wie das eventuell mit diesen Spielern in der ersten Liga funktioniert, steht heute noch in der Kristallkugel.
Was ich aber aus meiner Wahrnehmung heraus sagen kann: es macht ungeheuer viel Spass, wieder solch einen tollen Offensivfußball zu erleben. Ausserdem bin ich der Meinung, dass auch Anfang das eine oder andere wird nachjustieren wollen und müssen. Denn dieses System lebt, ist also ein dynamischer Prozess. Je besser die Spieler werden, desto mehr Möglichkeiten werden sich auf tun.
Meiner Meinung nach war Mainz in der Vorbereitung von diesem System überrascht. Mehr wissen wir nach dem Schalke-Spiel im Pokal. Aus dieser Begegnung werden sich sicher auch neue Erkenntnisse für Anfang ergeben.

Im Übrigen waren in den letzten Jahren auch die Spiele von Kiel recht oft Partien mit vielen Toren. Also so 4:3 3:2 und so. Anfang sagt ja auch, er gewinnt lieber 5:4 als 1:0.

In diesem Sinne
harren wir der Dinge die da über uns kommen und schaun mer mal...
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von efra49 am Di 04 Sep 2018, 12:27

Bezüglich Özcans Tor schließe ich mich Uan an. Natürlich kann man ihm Egoismus, bzw. mangelnden Überblick vorwerfen, für mich hat er sich schlicht die Freiheit rausgenommen, selbst abzuschließen. Alle haben eher mit dem Abspiel gerechnet, den Torwart erwischt er auf dem falschen Fuß. Gut gemacht, nicht wie damals Mokhtari (oder wie auch immer er heißt).
Guirassy hat eine hervorragende Ballführung, gerade in der 2.Liga laufen haufenweise Grobmotoriker rum, denen er Knoten in die Beine spielen kann (wie einst Ente Lippens). Er darf aber nicht den Gegner verarschen wollen, zumindest sollte das nicht so aussehen - die Grenze muss er erkennen und nicht überschreiten. Ich denke, dass wir noch viel Freude an ihm haben werden.
In dem neuen System hängt sehr viel an Hector, vielleicht zu viel (was ist, wenn er mal ausfällt, oder vom Gegner aus dem Spiel genommen wird?). Manchmal ist er im Zentrum sehr einsam, daraus resultiern auch die großen Lücken im MF, die bei Kontern zu Problemen führen. Rücken zB die AVs mehr ins Zentrum, werden die Außenlinien frei... Alle müssen konzentriert sein, mitdenken und mitspielen, verschieben, die Lücken nicht zu groß werden lassen.
Die Saison ist noch sehr jung, das System kann mit der Zeit auch immer besser funktionieren. Einige Spieler haben sich unter Anfang/in der 2.Liga scheinbar deutlich frei gespielt oder auch individuell verbessert. Das ist etwas, was unter Stöger kaum zu beobachten war.
Das Pokalspiel gegen S04 wird wohl aufzeigen, wo der FC wirklich steht.

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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Kölnsturm am Di 04 Sep 2018, 13:03

ich finde letzte Saison haben die meisten hier alles zu rosig gesehen, diese Saison ist es genau umgekehrt.
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von Uan am Di 04 Sep 2018, 13:46

Kölnsturm schrieb:ich finde letzte Saison haben die meisten hier alles zu rosig gesehen, diese Saison ist es genau umgekehrt.
Jepp...
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Re: St. Pauli - 1. FC Köln, der 4. Spieltag

Beitrag von JoeCool am Di 04 Sep 2018, 15:26

efra49 schrieb:In dem neuen System hängt sehr viel an Hector, vielleicht zu viel (was ist, wenn er mal ausfällt, oder vom Gegner aus dem Spiel genommen wird?). Manchmal ist er im Zentrum sehr einsam, daraus resultiern auch die großen Lücken im MF, die bei Kontern zu Problemen führen. Rücken zB die AVs mehr ins Zentrum, werden die Außenlinien frei... Alle müssen konzentriert sein, mitdenken und mitspielen, verschieben, die Lücken nicht zu groß werden lassen.

Das Pokalspiel gegen S04 wird wohl aufzeigen, wo der FC wirklich steht.

Genauso ist das. Offensiv spielt der FC eher ein 2 - 3 - 4 - 1. Vor den beiden IVs stehen Hector und die weit eingerückten AVs. Bei Kontern rücken die Außenverteidiger wieder raus. Wenn das OM dann nicht schnell und gut mit nach hinten arbeitet/verschiebt, ist das MF verwaist und führt zu gefährlichen Kontern.
Hier sehe ich wirklich ein großes Problem des Systems Anfang und ich habe da so meine Zweifel, dass dies gegen gute Mannschaften funktioniert. Von daher wird der Test im Pokal gegen Schlacke besonders interessant.
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